Mit Lotus Symphony 1 hat IBM einen neuen Ableger von OpenOffice ins Rennen geschickt. In der optisch sehr ansprechenden Suite befinden sich die drei Programme Documents (Textverarbeitung), Spreadsheets (Tabellenkalkulation), Presentations (Präsentationsprogramm).
In OpenOffice werden diese Programme unter dem Namen Writer, Calc und Impress geführt. Die in OO enthaltenen Programme Base, Math und Draw sind nicht in Lotus Symphony enthalten. Allerdings basiert IBM’s Office Paket nicht auf der aktuellen 2er-Version von OO sondern auf der älteren 1.5er-Version.
Der größte Unterschied zu OpenOffice ist die sehr schöne und übersichtlich gestaltete Benutzeroberfläche. Und was ich sehr gut finde ist, dass alle Dokumente egal ob Text, Tabellen oder Präsentationen innerhalb eines Fensters angezeigt werden. Man muss also nicht wie bei OO in verschiedene Programme wechseln.
Als Standardformat unterstützt Symphony das OpenDocument-Format (ODF). Ausserdem werden noch Word Pro, Freelance, 1-2-3 sowie Word, Excel und Powerpoint 97/2000/XP unterstützt.
Auf den ersten Blick macht Lotus Symphony einen guten Eindruck und man sollte sich das Programm einmal näher anschauen. Bei meinen ersten Spielereien war auch die Performance sehr gut. Ob dies bei auch bei großen Dokumenten der Fall ist kann ich nicht sagen. Jedenfalls werde ich es in den nächsten Tagen austesten.
Wer das kostenlose Office-Paket ausprobieren möchte, findet auf der Projektseite Versionen für Windows (XP ab SP2 und Vista) und Linux zum downloaden (ca. 210 MB).

05/06/2008 @ 10:11
Schad das es keine Mac OS/X Version davon gibt. Aber ich denke irgendwann wird auch IBM umdenken müssen