Wie angekündigt hat Google gestern am späten Abend eine erste Beta seines Web-Browsers Chrome vorgestellt.
Wie Google mitteilte, hat man in den Browser rund zwei Jahre Entwicklungszeit investiert. Zudem soll er schon bei tausenden Google-Mitarbeitern im Einsatz sein. Der Browser benutzt wie Apple’s Safari, die Render-Engine Webkit und soll besonders auf Performance, Stabilität und Sicherheit optimiert sein. Auch hat Google seinem Browser eine komplett neue und schnellere JavaScript-Engine verpasst, die bei Standardaufgaben die Konkurrenz abhängt.
Der Browser hat eine schlanke und aufgeräumte Optik. Allerdings hat er nicht unbedingt viele Alleinstellungsmerkmale. Viele der Funktionen kennt man schon von IE8, Opera und Firefox.
Einen ersten sehr ausführlichen Test und zwei Videos findet man auf Golem.de, die Chrome einem ersten Test unterzogen haben. Im Laufe des Tages gab es dann bei heise.de bereits erste Hinweise auf Sicherheitslücken (Mehrere Schwachstellen in Googles Browser Chrome) und bei Golem.de einen weiteren Artikel (Google Chrome – jeder Browser bekommt eine eindeutige Nummer) in dem steht, dass Chrome Daten an Google sendet und jeder Browser eine eindeutige Nummer bekommt.
Trotz allem habe ich mir den Browser angeschaut und ich finde ihn gar nicht schlecht. Die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau ist recht flott und die schlichte Optik gefällt mir ganz gut. Man sollte jetzt vielleicht noch ein paar Tage abwarten bis alle Details bekannt sind und sich dann ein Bild machen. Bis zur endgültigen Fassung wird sich bestimmt noch das eine oder andere ändern. Ich werde jedenfalls bei meinem Firefox bleiben und gespannt auf die Version 3.1 warten.

Pingback: Blogs optimieren
Ein paar schöne Funktionen hat er ja schon. Trotzdem sollte man sich mal überlegen, was ein Unternehmen, dass für seine Datensammel-Wut bekannt ist, veranlasst 2 Jahre Entwicklungsarbeit zu Leisten um jetzt noch einen eigenen Browser auf den Markt zu werfen.
Solang aber eh noch keine Mac oder Linux Version erhältlich ist, brauch ich mich auch noch nicht zu entscheiden, ob ich Google auch noch diese Daten gebe.
Gruß Achim