Google Chrome hält die Welt in Atem

Donnerstag, 4. September 2008

Ob sich Google seinen Einstieg ins Browser-Geschäft so vorgestellt hat weiss ich nicht. Aber sollte es einen Werbeetat für Chrome geben, sollte Google überlegen, ob man das Geld nicht lieber einer wohltätigen Vereinigung spendet. Der Hype um Chrome ist auch am Tag 3 riesengroß und der Browser beschäftigt sogar Menschen die sonst nichts mit dem Internet am Hut haben. Gestern hat der Browser es sogar bis ins heute journal geschafft. Scheinbar trägt auch die aktuelle politische Diskussion über den Datenmissbrauch von Adressenhändlern und den Forderungen nach mehr Datensicherheit einiges dazu bei.

Aber die missglückten Nutzungsbedingungen oder das bekannt werden der eindeutigen Nummer und der damit verbunden Datenübermittlung an Google lieferten auch genügend Zündstoff für Aufreger und Unsicherheiten.

Wie Google heute bekanntgegeben hat, sind die umstrittenen Nutzungsbedingungen in den USA bereits geändert worden. Die deutschen Nutzungsbedingungen werden auch schnellstmöglich und rückwirkend geändert und somit der Passus:

“Sie erkennen an, dass diese Lizenz Google dazu berechtigt, die Inhalte anderen Unternehmen, Organisationen oder Personen zugänglich zu machen, die mit Google zum Zweck der Bereitstellung syndizierter Services zusammenarbeiten, sowie die Inhalte im Rahmen der Bereitstellung solcher Services zu nutzen.”

komplett gestrichen. Angeblich handelte es sich um ein versehen (siehe dazu auch Google ändert Nutzungsbedingungen bei Golem.de. Zum Problem der eindeutigen Nummer und der Datenübermittlung gibt es ebenfalls bei Golem.de einen Artikel in dem beschrieben wird, wie man diese Funktionen abschalten kann (Google Chrome: Eindeutige Nummer des Browsers abschalten).

Trotz allem scheint sich Chrome großer Beliebtheit zu erfreuen. Denn wie heise.de berichtet, hatte Chrome gestern auf heise-online schon einen Anteil von 5,7%. Also ich bin schon gespannt wie es weiter geht.

Fortsetzung folgt…

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  1. Siegfried sagt:

    Ich vermute mal, wenn sich die erste Aufregung gelegt hat, wird Google’s Chrome sich weiter mächtig verbreiten, da er über den Link auf der Suchmaschine von vielen gesehen wird.

    Ansonsten find ich es gut und richtig, dass über Datenschutz, Adresshandel und alles was sich drum rum abspielt auch dadurch mehr diskuttiert und kritisiert wird.

  2. OperaFan sagt:

    Das Gute an der Diskussion über Chrome ist in meinen Augen, dass es mehr in öffentliche Bewußtsein rückt wie viele Alternativen es gibt. Z.B. Opera, ein absolut wettbewerbsfähiger Browser ganz ohne Datenspionage und Adresshandel. (-;

  1. Über Google Chrome…

    Google Chrome ist nicht mal 2 Tage alt, schon spricht jeder Blog über den neuen Star am Browser Himmel. Da überlegt man sich als Blogger ob man auch mit der Masse schwimmt oder nicht, und ob man tatsächlich etwas über Google Chrome schreibt. Nunja,…

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