Gestern hat die norwegische Browserschmiede Opera mit dem Slogan “Heute beginnt die Zukunft“, die neuste Version des Opera Browsers mit integrierter Unite-Technologie veröffentlicht. Mit Version 10.10 will Opera nun das Internet neu erfinden. Denn mit Opera Unite wird der Browser zum Server aufgerüstet.

Standardmäßig stehen 6 Dienste zu Verfügung. Dazu gehören Datei- und Foto-Sharing, Media Player, Messenger, Webserver und Fridge. Bei letzterem handelt es sich um eine virtuelle Kühlschranktür an der man Nachrichten hinterlassen kann. Weitere sogenannte Unite-Applikationen lassen sich einfach per Knopfdruck nachinstallieren.
Um Unite nutzen zu können, benötigt man ein kostenloses Opera-Konto. Die Adresse unter der die Dienste dann auf dem lokalen Rechner erreichbar sind, ist nach dem Schema Rechnername.Benutzername. operaunite.com aufgebaut.
Das ganze lässt sich sehr einfach und problemlos benutzen, sodass auch weniger versierte Nutzer damit keine Probleme haben sollten. Wer Sicherheitsbedenken hat oder die Server-Dienste nicht benötigt, braucht sich keine Sorgen zu machen, da Opera Unite standardmäßig deaktiviert ist. Über einen Button in der Statusleiste muss man Opera Unite aktivieren.

Des weiteren wurden noch zahlreiche Fehlerbereinigungen vorgenommen und drei Sicherheitslücken geschlossen, wovon eine als sehr kritisch eingestuft wird. Eine Übersicht über alle Änderungen findet man im Changelog (Mac, Windows).
Opera 10.10 steht für die Plattformen Windows, Mac OS X, Linux, FreeBSD und Solaris zum kostenlosen Download zur Verfügung.
