Google hat für die stabile Version 8.0 von Google Chrome ein Sicherheitsupdate veröffentlicht, dass insgesamt 16 Sicherheitslücken schließt. Eine der Lücken wird als kritisch eingestuft, da sich Code außerhalb der geschützten Sandbox ausführen lässt. Für diese Lücke die von Sergey Glazunov gefunden wurde, zahlte Google 3133,70 Dollar. Weitere 13 Lücken wurden als “Hoch” und zwei als “Medium” eingestuft. Vier der als “Hoch” klassifizierten Lücken wurden ebenfalls von Sergey Glazunov entdeckt, der dadurch insgesamt 7470 Dollar von Google erhält.
Das Update mit der Versionsnummer 8.0.552.237 steht für Windows, Mac OS und Linux zur Verfügung und wird (normalerweise) mittels automatischen Update im Hintergrund aktualisiert.
Google Chrome ist seit ca. 4 Wochen mein Standard-Browser unter Windows und hat (zumindest vorerst) Mozilla Firefox abgelöst. In den letzten Monaten hat sich meiner Meinung nach Chrome wesentlich besser entwickelt. Auch die mittlerweile riesige Anzahl an Addons lässt kaum noch Wünsche offen. Letztendlich entscheidend für den Umstieg war aber die sehr viel bessere Performance von Chrome. Gerade wenn man Firefox und Chrome nebeneinander in Betrieb hat, merkt man die Geschwindigkeitsunterschiede sehr gut.
Weiterhin gab Google vor ein paar Tagen bekannt, das man in einer kommenden Version (was nicht näher spezifiziert wurde) den Video-Codecs H.264 nicht mehr unterstützen wird. Zukünftig will man nur noch freie Formate, wie das eigene WebM oder Ogg Theora (was bei Opera und Firefox eingesetzt wird) unterstützen. Trotzdem muss man als Chrome-Nutzer zukünftig nicht auf H.264-Videos verzichten, denn über das Adobe Flash-Plugin, welches in Chrome enthalten ist, wird weiterhin H.264 unterstützt.
Wie ZDNet oder macnews.de berichten, hat Google diese Entscheidung getroffen um die Infrastrukturkosten bei YouTube, die bestimmt nicht unerheblich sind, in einem überschaubaren Rahmen zu halten.
