Meine WordPress Plugins und die Performance

So, wie vor kurzem angekündigt, habe ich in der oberen Navigationsleiste seit ein paar Tagen die Seite WP-Plugins freigeschaltet. Dort sind nun alle aktivierten WordPress-Plugins (aktuell 30 Stück) meiner Installation zu sehen. Ich selbst bin immer froh wenn ich auf anderen Blogs ähnliche Seiten finde, die ebenfalls einen Blick hinter die Kulissen erlauben.

Gerade für Neulinge oder WP-Einsteiger ist dass eine gute Möglichkeit sich einen Überblick zu verschaffen, was so an Erweiterungen in Blogs eingesetzt wird und was alles möglich ist.

Zwar dürfte bei der Suche nach WP-Plugins die erste Anlaufstelle das WordPress Plugin Directory mit aktuell über 18.000 Plugins sein, aber gerade diese Vielzahl macht es nicht immer einfach das richtige zu finden. Vor allem wenn es für einen Anwendungsfall nahezu unendlich viele Plugins gibt wie dies z.B. bei Twitter- oder Flickr-Plugins der Fall ist.

Aber bei aller Freude über die fantastischen Erweiterungsmöglichkeiten von WordPress, sollte man auch immer die Sicherheit und die Performance des Blogs im Auge behalten. Der Einsatz von vielen Plugins kann die Performance einer WordPress-Installation ganz schön belasten. Und auch die Sicherheit kann durch Plugins gefährdet werden. Von daher empfiehlt es sich vor einem Einsatz eines Plugins, sich mit den Funktionen und Voraussetzungen oder auch Bewertungen und Kommentaren von anderen Nutzern zu beschäftigen. Dazu gehört auch, dass man Sicherheits-Updates relativ zeitnah nach erscheinen einspielt.

Eine sehr gute Möglichkeit um festzustellen welche Plugins einer WP-Installation die Performance bremsen, ist das WP-Plugin P3 (Plugin Performance Profiler), das ich vor kurzem bei perun.net gefunden habe. Das Plugin analysiert die Ausführungszeiten von einzelnen Artikeln in Verbindung mit den installierten WP-Plugins. Die Analyse dauert je nach Umfang und eingesetzter Plugins unterschiedlich lange, so dass man evtl. etwas Wartezeit einplanen sollte. Abschließend erhält man dann eine übersichtliche grafische Auswertung und weitere detaillierte Informationen zur Installation.

Je nach Ergebnis sollte man sich vielleicht von “Bremsklötzen” trennen bzw. nach Alternativen suchen um die Arbeitsgeschwindigkeit des Blogs zu optimieren. Wie das obige Analyse-Ergebnis meiner Installation zeigt, ist das Plugin AppStore meine Performance-Bremse (womit ich aber leben kann).

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